Aktuelle Ausschreibungen:

Online Seminar Special II

Netzwerke ONLINE erfolgreich moderieren

In diesem speziellen Training zur Gestaltung und Moderation virtueller Netzwerktreffen

  • erhalten Sie eine Einführung in das Grundverständnis institutioneller Netzwerke: ihre wesentlichen Merkmale und Arten, und unter welchen Bedingungen sie erfolgreich arbeiten können
  • erfahren Sie Tools, Tipps & Tricks für eine lebendige, partizipative und abwechslungsreiche Netzwerk-Moderation im virtuellen Raum
  • reflektieren Sie mit anderen über die besonderen Chancen, aber auch Grenzen von virtueller Netzwerkarbeit
  • entwickeln Sie erste Ideen für die professionelle Gestaltung Ihrer Netzwerkarbeit als Videokonferenz.

Geeignet für alle Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit in institutionellen Netzwerken arbeiten, und die jetzt ihre Netzwerkarbeit auch virtuell lebendig fortzusetzen wollen

zeitlicher Ablauf:
Montag 5. Oktober 2020, 14:00 bis 17:00
Dienstag 6. Oktober 2020, 14:00 bis 17:00
Mittwoch 7. Oktober 2020, 14:00 bis 17:00

nähere Informationen und Anmeldung unter:
office@christian-perl.at
+43 (0)699/18113855

Kosten:
Frühbucherbonus
bis 31. August 2020: EUR 210,- (+ 20% Ust.);
danach: EUR 240,- (+20% Ust.)

TrainerInnen:
Anita Hüseman
, Hamburg: Moderatorin, Theaterpädagogin und systemische Organisationsberaterin
Christian Perl, Wien: Kommunikationsberater, Moderator und Trainer

mehr dazu

Wie können wir unsere Netzwerke auch virtuell erfolgreich gestalten und moderieren?

Netzwerkarbeit gehört zur beruflichen Notwendigkeit in vielen Arbeitsfeldern. Vom Austausch bis zur Kooperation, von der Interessensvertretung bis zur Angebotsplanung - Netzwerke sollen Perspektivenvielfalt und Synergien ermöglichen. Was sich in den letzten Monaten gezeigt hat: Auch bei institutionellen Netzwerken kann ein Online Meeting eine gute Alternative sein: Es spart Reisezeiten und Reisekosten und lässt sich so für viele einfacher in den Tagesablauf integrieren.

Und dennoch sind auch virtuelle Netzwerktreffen für viele Fachkräfte ein oft ungeliebter Termin geworden: schleppende, überlange Diskussionen, wenig greifbare Ergebnisse, kaum Abwechslung und das oft monierte Starren auf die immergleichen Kästchen sind auch die Folgen fehlender Planung und unzureichender Moderation.

Umso wichtiger ist es, virtuelle Netzwerktreffen lebendig, partizipativ und dennoch strukturiert, zu gestalten. Wenn die wichtigsten Grundprinzipien virtueller Moderation beachtet werden, können auch Online Treffen abwechslungsreich, kreativ, spannend und produktiv sein und langfristig eine gute Ergänzung zu den analogen Veranstaltungen darstellen.

In diesem Online Seminar Special zur Gestaltung und Moderation virtueller Netzwerktreffen

  • erhalten Sie eine Einführung in das Grundverständnis institutioneller Netzwerke: ihre wesentlichen Merkmale und Arten, und unter welchen Bedingungen sie erfolgreich arbeiten können
  • erfahren Sie Tools, Tipps & Tricks für eine lebendige, partizipative und abwechslungsreiche Netzwerk-Moderation im virtuellen Raum
  • reflektieren Sie mit anderen über die besonderen Chancen, aber auch Grenzen von virtueller Netzwerkarbeit
  • und entwickeln Sie erste Ideen für die professionelle Gestaltung Ihrer Netzwerkarbeit als Videokonferenz.

Methoden:

  • Check-In in Online-Netzwerktreffen - damit guter Kontakt entsteht;
  • Abfrage – Tools ( Flinga, Mentimeter, ua. ) in Netzwerktreffen nutzen und gut auswerten
  • Online-Austausch zu zweit und in Kleingruppen (Breakout-Rooms) gezielt einsetzen
  • Dialog als Methode für gemeinsame Reflexion
  • World Café und/oder Pro Action Café als beteiligungsorientierte Methoden in Netzwerken auch Online einsetzen
  • Ergebnissicherung – gemeinsam an Dokumenten arbeiten

Geeignet für alle Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit in institutionellen Netzwerken arbeiten, und die jetzt ihre Netzwerkarbeit auch virtuell lebendig, partizipativ und wirkungsvoll gestalten und moderieren wollen

Leitung:


Foto: © Hajü Artus | Anita Hüseman

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin, systemische Organisationsberaterin und Supervisorin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl.Sozialpädagogin. Tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater.


Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist, Kommunikationsberater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, partizipative Veranstaltungsorganisation und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Wohnbauforschungsprojekte zu den Themen Sozialraumorientierung und soziale Integration gemeinsam mit der Donau Universität Krems; Gründer von und Mitglied in mehreren Netzwerken:
www.christian-perl.at


Moderationen lebendig und wirkungsvoll gestalten

Methoden Workshop Moderation II
verschoben auf 16./17. November 2020; 2-tägig in Wien

Kosten: EUR 380,— (+ 20% Ust.)
Frühbucherpreis bis 30. September 2020: EUR 350,- (+ 20% Ust.)
Very Early Bird Tarif bis 31. Juli 2020: EUR 320,- (+20% Ust.)

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Mehr dazu:

Wie können wir unsere Moderationen lebendig und wirkungsvoll gestalten?

Ob Gruppen effektiv arbeiten, Inhalte wirklich ankommen und Erkenntnisse Folgen haben, hängt neben der Vorbereitung vor allem auch von der Art und den Methoden der Moderation ab.

Erlebnisorientierte Methoden, Bewegung und Spiel unterstützen eine abwechslungsreiche und produktive Zusammenarbeit. Sie sorgen für eine konstruktive Atmosphäre in der Gruppe, ein gutes Zusammenspiel von Inhalten und Emotionalität und ermöglichen somit nachhaltige Kooperations- und Veränderungsprozesse.

In diesem Methoden-Workshop werden Sie vielfältige Möglichkeiten aus Spielpädagogik, Soziometrie und partizipative Moderationsmethoden kennenlernen, mit denen sie klassische Methoden - von Kartenabfrage bis Kleingruppenarbeit - ergänzen oder auch mal ersetzen können. Anhand konkreter Situationen aus Ihrer Praxis überprüfen und planen Sie den Einsatz dieser Methoden in Ihrem eigenen Arbeitsfeld.

Auf dem Spielplan dieses Methodenworkshops stehen Anregungen für

  • bewegtes Kennenlernen: damit aus vielen Einzelnen schnell eine Gruppe wird;
  •  leichte Einstiege ins Thema: damit der Anfang Lust macht auf mehr;
  • Arbeitsphasen mit Herausforderung: damit die Energie der Teilnehmenden optimal genutzt wird;
  • Energie und Entspannung zwischendurch: zum Muntermachen, Dampfablassen und Durchatmen;
  • Ergebnissicherung konkret: damit am Ende wirklich etwas anders wird.

Darüber hinaus geht es um die Rolle und den Stil der Moderation:

Wie stehe ich vor einer Gruppe? Welchen Einfluss hat das jeweilige Setting auf meine Moderation? Welcher Stil und welche Methoden passen zu mir? Und wie kann ICH als ModeratorIn am Besten dazu beitragen, dass die Gruppe mit Leichtigkeit und Konzentration all ihre Möglichkeiten ausschöpft?

Geeignet für Menschen, die Arbeitsgruppen, Teams, Netzwerke o.ä. leiten, sich nach mehr Lebendigkeit in Meetings sehnen oder die einfach ihr Methodenrepertoire erweitern wollen.

Leitung:


Foto: ©  Hajü Artus Ι Anita Hüseman, Hamburg

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater


© wn-vielfalt.at (MA-7 Wiener Neustadt)

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger PR - Berater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit-und Profit-Bereich, Veranstaltungsorganisation und partizipative Methoden der Moderation, praxisorientierte Forschungsprojekte gemeinsam mit der Donauuniversität Krems zu den Themen Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und Integration

www.christian-perl.at

 


durchgeführte Trainings 2020:

Online Seminar Special I

Wie können wir auch unsere Online-Meetings – lebendig und wirkungsvoll moderieren?

Videokonferenzen als Format für Teambesprechungen, Netzwerktreffen, und Workshops – was lange die Ausnahme oder auf wenige Branchen beschränkt war, gehört mehr und mehr für alle zum Alltagsleben.

Viele sind überrascht, was wider ihre Erwartungen auch in diesem Format möglich ist, manche loben es sogar als die bessere, weil scheinbar effektivere Arbeitsform. Wieder andere sind – immer noch oder wieder – skeptisch, weil sie neben den Möglichkeiten auch deutlich die Grenzen erleben.

Welche Anforderungen aber stellt das Format der Videomeetings an Planung und Moderation?

Inhalte: In diesem Moderations-Special bieten wir eine vielfältige Auseinandersetzung mit dem Thema Online-Moderation. An drei aufeinanderfolgenden Nachmittagen geht es um die inhaltlichen und methodischen Fragen einer lebendigen und partizipativen Gestaltung von virtuellen Treffen – unabhängig von der genutzten Plattform.

Nach diesem Seminar sind Sie fit, auch Ihre virtuellen Meetings beteiligungsorientiert, abwechslungsreicher und wirkungsvoller zu gestalten.

zeitlicher Ablauf:
Montag 6. Juli 2020, 14:30 bis 17:30: Modul 1
Dienstag 7. Juli 2020, 14:30 bis 17:30: Modul 2
Mittwoch 8. Juli 2020, 14:30 bis 17:30: Modul 3

Dieser Workshoptermin ist bereits ausgebucht, Anmeldungen können auf einer Warteliste entgegengenommen werden. 

Kosten: EUR 220,- (+20% Ust.)
Frühbucherbonus bis 10. Juni 2020: EUR 190,- (+ 20% Ust.)

TrainerInnen:
Anita Hüseman
, Hamburg: Moderatorin, Theaterpädagogin und systemische Organisationsberaterin
Christian Perl, Wien: Kommunikationsberater, Moderator und Trainer

Bitte melden Sie sich bis 24. Juni 2020 an: office@christian-perl.at

Online Seminar Special

Online Seminar Special:


Wie können wir auch unsere Online-Meetings – lebendig und wirkungsvoll moderieren?

Videokonferenzen als Format für Teambesprechungen, Netzwerktreffen, und Workshops – was lange die Ausnahme oder auf wenige Branchen beschränkt war, gehört mehr und mehr für alle zum Alltagsleben. Viele sind überrascht, was wider ihre Erwartungen auch in diesem Format möglich ist, manche loben es sogar als die bessere, weil scheinbar effektivere Arbeitsform. Wieder andere sind – immer noch oder wieder – skeptisch, weil sie neben den Möglichkeiten auch deutlich die Grenzen erleben.

Welche Anforderungen aber stellt das Format der Videomeetings an Planung und Moderation?

Die Module und ihre Inhalte:

In diesem Moderations-Special bieten wir eine vielfältige Auseinandersetzung mit dem Thema Online-Moderation. An drei aufeinanderfolgenden Nachmittagen geht es um die inhaltlichen und methodischen Fragen einer lebendigen und partizipativen Gestaltung von virtuellen Treffen - unabhängig von der genutzten Plattform.

Nach diesem Seminar sind Sie fit, auch Ihre virtuellen Meetings beteiligungsorientiert abwechslungsreicher und wirkungsvoller zu gestalten.

Modul 1
Grundlagen der Moderation von Online-Meetings

  • Kennenlernen und Check-in im virtuellen Raum – damit alle, auch hier, gut ankommen
  • Umgang mit verschiedenen Rollen in digitalen Veranstaltungen - Moderation, Technik, Input und Ergebnissicherung virtuell bewältigen
  • Aktivierung und Interaktion – wie geht das Online?
  • Selbstverständnis als Moderator*in und virtuelle Umsetzung

Modul 2
Dialogische Kommunikation auch virtuell ermöglichen - zuhören, sprechen und gemeinsam nachdenken als besondere Qualität im Online-Dialog

In diesem Modul erfahren und üben Sie:

  • wie Sie auch Online einen geeigneten Raum für gemeinsames Nachdenken, Kreativität und Innovation vorbereiten und gestalten können
  • wie virtueller Dialog gelingen kann und welche Achtsamkeiten uns dabei unterstützen
  • die hohe Qualität der Verlangsamung und wie wir diese für kraftvolle Einsichten, gelingende Kommunikation und Konfliktlösung nutzen können

Modul 3
Projekt- und Ideenwerkstatt für die Planung virtueller Veranstaltungen oder Meetings in Ihrer Praxis

Auf geht´s! In diesem Modul ist Raum für

  • Ihre Ideen für eine kreative Umsetzung der erlebten Methoden in Ihr Arbeitsfeld
  • Die Entwicklung konkreter nächster Schritte, die im kollegialen Austausch geprüft und geklärt werden;
  • Eine Ideenwerkstatt im Format der World Café Methode  ´Pro Action Café
  • Letzte Tipps, Tricks and Tools in der Online-Moderation

 zeitlicher Ablauf:
Montag 6. Juli 2020, 14:30 bis 17:30: Modul 1
Dienstag 7. Juli 2020, 14:30 bis 17:30: Modul 2
Mittwoch 8. Juli 2020, 14:30 bis 17:30: Modul 3

Kosten:
EUR 220,- (+20% Ust.)
Frühbucherbonus bis 10. Juni 2020: EUR 190,- (+ 20% Ust.)

Nähere Informationen und Anfragen an:
Mag. Christian Perl;
+43 (0)699/ 1811 3855;
christian.perl@chello.at;
http://christian-perl.at

Leitung:

Anita Hüseman, Hamburg
Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater.
www.anita-hueseman.de

Christian Perl, Wien
Jurist, Kommunikationsberater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit- und Profit-Bereich, partizipative Veranstaltungsorganisation und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Wohnbauforschungsprojekte zum Thema Gemeinwesenarbeit und Wohnbauforschung gemeinsam mit der Donau Universität Krems;
www.christian-perl.at

[1] Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Mag. Christian Perl


Netzwerke erfolgreich gestalten
und moderieren

Methoden Workshop Netzwerk-Moderation
am 21./22. Jänner 2020; 2-tägig in Wien

Kosten: EUR 330,— (+ 20% Ust.)
Frühbuchertarif bis 20. Dezember 2019 EUR 300,— (+ 20% Ust.)

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Mehr dazu:

Wie können wir Netzwerke erfolgreich moderieren?

Netzwerkarbeit gehört zur beruflichen Notwendigkeit in vielen Arbeitsfeldern. Vom Austausch bis zur Kooperation, von der Interessensvertretung bis zur Angebotsplanung - Netzwerke sollen Perspektivenvielfalt und Synergien ermöglichen.

Nicht selten sind Netzwerktreffen und -veranstaltungen aber für Fachkräfte ein weiterer ungeliebter Termin im allzu vollen Terminkalender: wiederkehrende Vorstellungsrunden, lange Diskussionen, wenig greifbare Ergebnisse und schleppendes Engagement sind die Folgen fehlender Planung und unzureichender Moderation.

Gestaltung und Moderation von Netzwerk - Veranstaltungen sind deshalb wichtige Aufgaben. Dadurch wird der Rahmen dafür gesteckt, ob und wie die Beteiligten sich einbringen können, wie Verbindlichkeit gefördert wird und ob am Ende alle das Gefühl haben, dass sich ihr Einsatz lohnt.

Im angebotenen Seminar geht es einerseits um ein Grundverständnis von Netzwerk-Moderation:

  • Welche Arten von Netzwerken gibt es und warum es wichtig ist, sich darüber zu verständigen?
  • Worauf kommt es in der Gründungsphase an? Worauf, wenn das Netzwerk in die Jahre gekommen ist?
  • Wie kann das Spannungsfeld zwischen Koordination, Steuerung und Partizipation in Netzwerken bestmöglich gemeistert werden?
  • Wie kann ich als ModeratorIn auch Teil des Netzwerkes sein und mit
    unterschiedlichen Hüten jonglieren?

Andererseits steht eine Auswahl erlebnis- und handlungsorientierter Moderationsmethoden für eine gewinnbringende Netzwerkarbeit auf dem Programm:

  • Kennenlernen und Vernetzung - oder: wie Kontakt entsteht;
  • Dialog statt Diskussion - oder: wie ein konstruktiver Austausch in Netzwerken gelingt;
  • Pro Action Café: wenn nicht alle alles gemeinsam besprechen müssen und dennoch alle gleichzeitig am gemeinsamen Ziel arbeiten
  • Tipps, Tricks und Tools für eine lebendige Netzwerk-Moderation;

Geeignet für alle Fachkräfte, die für Netzwerke arbeiten oder sich in Netzwerken engagieren. Insbesondere aus den Themenfeldern: Soziales, Bildung, Gesundheit, Bürgerbeteiligung, Stadtteilarbeit, Umwelt, Tätigkeit in Vereinsvorständen und Ehrenamt.

Leitung:


Foto: © Hajü Artus | Anita Hüseman

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater


Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist, Kommunikationsberater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, partizipative Veranstaltungsorganisation und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Forschungsprojekte zu den Themen Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und Integration gemeinsam mit der Donau Universität Krems; Gründer von und Mitglied in mehreren Netzwerken:
www.christian-perl.at


Die Kraft des Dialogs

Methoden-Workshop „Dialog“ am 26. Februar 2020; ganztägig in Wien

Kosten: EUR 180,— (+ 20% Ust.)
Frühbuchertarif bis 31. Jänner 2019: EUR 140,— (+ 20% Ust.)
Nähere Informationen zur Methode: Dialogkreis
Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

mehr dazu

Die Kraft des Dialogs

Wie wir Workshops, Meetings und Konferenzen dialogisch gestalten können

Kennen Sie das auch?

Gespräche in Gruppen können manchmal ganz schön frustrierend sein! Im Meeting geht es um ein wirklich wichtiges Thema, aber es gelingt nicht, die Frage konstruktiv miteinander zu bearbeiten: Diskussionen wie ein Ping Pong, Vielredner und Vielwissende, die das Gespräch dominieren, Teilnehmende, die sich gar nichts zu sagen trauen, am Ende oft Zustimmung zu schnellen, unausgegorenen Kompromissen.

Der Dialog ist ein hoch wirksames Kommunikationsverfahren, das in Gruppen erfolgreich als strategisches Instrument eingesetzt werden kann. Der Dialogprozess bewirkt Veränderungen auf mehreren Ebenen gleichzeitig: Einerseits können Gruppen Ihre wichtigen Themen konkret bearbeiten, andererseits ist der Dialog ein geeigneter Weg, um festgefahrene Kommunikationsmuster in Gruppen grundlegend positiv zu verändern.

Bei der Kommunikationsform des Dialogs wird der Beitrag jedes Gruppenmitglieds für die Weiterentwicklung der Gruppe als unentbehrlich betrachtet. Gegenseitiger Respekt, einander zuhören und sich authentisch mitteilen, stehen im Mittelpunkt des Dialogs[1].

 

In diesem Methodenworkshop erfahren Sie:

  • wie Sie einen geeigneten Raum für gemeinsames Nachdenken, Kreativität und Innovation gestalten können
  • wie Dialog gelingen kann und welche Achtsamkeiten uns dabei unterstützen
  • die hohe Qualität der Verlangsamung und wie wir diese für kraftvolle Einsichten, gelingende Kommunikation und Konfliktlösung nutzen können
  • welche Arten von Ergebnissen es gibt und wie wir diese sichern können

 Inhalte:

  • Check In: Anfangssituationen für unterschiedliche Settings: Workshops, Meetings, Konferenzen
  • Grundlagen, Elemente und Prinzipien des Dialogs
  • Unterschied Diskussion - Dialog
  • Kennenlernen und Üben von Dialogachtsamkeiten nach David Bohm
  • Innere und äußere Ergebnissicherung

 

Für wen ist dieser Workshop gedacht?
Geeignet für alle, die Teams und Gruppen leiten und moderieren und dabei einen geeigneten Raum für gemeinsames  Nachdenken, Kreativität und Innovation gestalten oder einfach nur festgefahrene Kommunikationsmuster verändern möchten.

Leitung:


Christian Perl, Wien

Jurist, Kommunikationsberater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, partizipative Veranstaltungsorganisation und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Forschungsprojekte zu den Themen Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und Integration gemeinsam mit der Donau Universität Krems;

Nähere Informationen und Anfragen an:
Mag. Christian Perl
+43 (0)699/ 1811 3855
christian.perl@chello.at
http://christian-perl.at

 

[1] Eelco de Geus (o.J.): Der Dialog in Unternehmen, Non Profit Organisationen, Gemeinschaften und Schulen – Neue Wege der Kommunikation durch begleitete Dialogprozesse, S. 5-6


Online-Dialoge

Gemeinsam mit meiner Kollegin Anita Hüseman aus Hamburg lade ich im Mai zu zwei – voneinander unabhängigen – Terminen zum Online-Dialog ein: „Online lebendig, partizipativ und wirkungsvoll moderieren? Geht das überhaupt? Und wenn ja, dann wie?“
Das Angebot ist kostenfrei:

Termin I: Donnerstag, 7.5.2020 von 10.00 – 12.00 Uhr 
oder alternativ:
Termin II: 
Montag, 18.5. von 14.00 – 16.30 Uhr

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

beide Termin sind ausgebucht: keine weiteren Anmeldungen mehr möglich!

Tips, Tricks und Tools Online Moderation

Bild: Anita Hüseman

Online-Meetings partizipativ, lebendig und wirkungsvoll gestalten?! Geht das überhaupt? Und wenn ja, dann wie?

Ganz ehrlich, mit dem Thema Online-Moderation hätten wir beide uns sicher nicht so auseinandergesetzt, wenn es diese Zeit nicht gerade erfordern würde. Wir merken dabei, dass digitale Kommunikation viele gute Möglichkeiten bietet und sind deshalb froh, neue Instrumente und Wege für die Arbeit in und mit Gruppen kennenzulernen, auszuprobieren und für uns zu nutzen. Und natürlich wird die digitale Kommunikation in Gruppen auch nach Corona bleiben. Gerade für Netzwerke oder dezentrale Teams bietet diese Form der Treffen eine gute Möglichkeit zum Austausch, ohne langwierige Reisen auf sich zu nehmen.

Gleichzeitig fragen wir uns, was im Online-Meeting abseits der Technik (dann doch) anders ist und wo die Grenzen sind. Wir beide lieben in unseren Veranstaltungen und Workshops persönlichen Kontakt, spielerische Elemente, spontane Aktionen, das Einbeziehen von Körper und Bewegung. Und uns beiden ist Partizipation, die Möglichkeit zur Teilhabe und die erlebte Gleichwertigkeit aller Teilnehmenden wichtig.

Was können wir also dazu beitragen, dass auch Online-Meetings partizipativ, lebendig und wirkungsvoll gestaltet werden können?

Im Bewusstsein unseres relativen „Anfänger*innen-Seins“ im Umgang mit der Technik auf der einen Seite und unserer langjährigen Erfahrung mit Moderation auf der anderen Seite möchten wir hier gerne zum Mitdenken und Austausch anregen. Wir möchten ausprobieren, was von den spielerischen und dialogischen Elementen auch online umsetzbar ist, was geht, was nicht und was vielleicht wider Erwarten doch oder sogar zusätzlich möglich ist …

Dabei bedanken wir uns bei allen Kolleg*innen, die mit uns gemeinsam darüber nachdenken und Ihr Wissen mit uns teilen – dass scheint uns aktuell ein wunderbarer Effekt dieser Zeit zu sein.

Was uns bis jetzt einfällt zur Moderation von Online-Meetings:

  1. Den virtuellen Raum herrichten

Wir stellen uns vor, dass wir zu Beginn – wie in einem Präsenz Meeting, den Raum herrichten. In einem Präsenz-Meeting würden wir den Raum vorbereiten, die Stühle stellen, Kaffee kochen ein Flipchart aufstellen. Bei einem Online Meeting können wir davon lediglich einen kleinen Teil vorher erledigen – etwa die Einladung versenden und Präsentationen vorbereiten, einen anderen Teil müssen wir beim Eintreten mit den Teilnehmenden gemeinsam tun.

Deswegen: Am Anfang Zeit und Geduld für Technik einplanen: Oft sind nicht alle am selben Techniklevel oder die Geräte und Verbindungen reagieren unterschiedlich. Es braucht Erklärung, wie´s funktioniert und die Möglichkeit, das kurz zu erproben, damit alle arbeitsfähig sind, und klare Regeln, welche der technischen Möglichkeiten genutzt werden und welche nicht.

  1. Zeit für Check In und Check Out

Weil die meisten inzwischen wissen, dass die Konzentrationsspanne bei Online-Meetings kürzer ist als in Präsenz-Meetings, liegt die Verführung nahe, „schnell zur Sache“ kommen zu wollen. Und darin liegt dann die Gefahr, dass zumindest einzelne Teilnehmende noch gar nicht „da“ sein können, weil sie in Gedanken noch beschäftigt sind, mit der Sorge um Angehörige, der Betreuung ihrer Kinder, dem wirtschaftlichen Druck…

Eine kurze Einstimmung ermöglicht allen anzukommen, sich und die anderen persönlich wahrzunehmen und loszuwerden, was gerade obenauf liegt.

Ein Check out hilft sowohl den Menschen wie auch den Aufgaben, die nach dem Meeting wieder in den Fokus der Teilnehmenden rücken: wenn das eine Meeting gut abgeschlossen wird, ist die Energie frei für das Vereinbarte, aber auch für etwas anderes.

Kleine TIPPS:

  • Kurze Runde “Wie geht es mir gerade“? „Wie bin ich heute hier?“– Jede*r kann etwas sagen, niemand muss
  • Ein Symbol für die aktuelle Situation oder Stimmung mitbringen
  • Skalierung: Auf einer Skala von 1-10 – mit wieviel Aufmerksamkeit kann ich gerade hier sein? Bei den TN mit einer Zahl unter 5 einmal nachfragen, was jetzt helfen könnte…
  • In großen Runden: alle schreiben ihren Namen und woher Sie kommen in den Chat
  1. Umgehen mit der Sichtbarkeit

Herrlich – in Zeiten des Kontaktverbotes sich wiedersehen, nicht nur telefonieren! Oder auch schwieriger: Denn gleichzeitig heißt Videokonferenz, dass ich nicht nur die anderen sehen kann, sondern auch mich selbst. Wenn ich in einem Präsenzmeeting die Hand am Kinn habe oder gar in der Nase bohre, dann nehme ich es in der Regel gar nicht wahr; in einer Online-Videokonferenz sehe ich mir auf einmal selbst dabei zu. Plötzlich schaue ich mehr auf meine eigene Frisur als auf die der anderen. Wir sind von uns selber abgelenkt.

Und dann noch mein Hintergrund: was gebe ich eigentlich von mir Preis, wenn die anderen Teilnehmenden in Zeiten des Homeoffice per Videokonferenz Einblick in meine Privaträume bekommen? Wir sind verwundbarer, weil wir sichtbarer sind.

Kleine TIPPS:

  • Klärt am Anfang, wie Ihr damit umgehen wollt: ist es für Euch eine Ablenkung, wenn jemand aus dem Fenster schaut oder auch mal ganz aus dem Blickfeld der Kamera verschwindet? Wenn Ihr Euch das Vertrauen geben könnt, dass diese Form der kurzen Unsichtbarkeit nicht bedeutet, dass jemand innerlich ausgestiegen ist, gebt ihr Euch damit mehr Möglichkeiten der Selbstsorge.
  • Lange Redezeiten einzelner laden andere dazu ein, abgelenkt zu sein oder geben Raum für die persönlichen Unsicherheiten; deswegen die Bitte an alle: sprecht kurz und von Herzen!
  1. Struktur von Besprechungen

Wenn die Konzentrationsfähigkeit knapper ist als sonst, steigen die Anforderungen an eine gute Vorbereitung; eine Liste mit vielen zu bearbeitenden Punkten allein reicht da nicht; hilfreich ist aus unserer Sicht, vorher zu klären, was genau mit welchem Punkt erreicht werden soll: geht es darum, zu informieren, die Meinung der Teilnehmenden zu einem Thema zu erfragen, gemeinsam über eine Frage nachzudenken und Lösungen zu entwickeln oder soll eine Entscheidung getroffen werden; wer bei der Vorbereitung eines Meetings in die Tagesordnung nicht nur das Thema, sondern auch das Ziel der Beschäftigung damit bekanntgibt, trägt viel zur Wirksamkeit des Treffens bei;

Kleiner TIPP:      Themen brauchen Ziele

 TOP

Thema Ziel Zeit
1 Check in gut ankommen 15 Min
2 Neue Verordnungen zum Umgang mit Corona informieren 5 Min.
3 Umgang mit an Covid 19 Erkrankten in unserer Einrichtung

 

 

Austauschen und Lösungsideen entwickeln 30 Minuten
  1. Das Gespräch organisieren
  • Wie können in einem Online Meeting alle zu Wort kommen, ohne dass sie unter Druck geraten, sich jetzt plötzlich wie auf Knopfdruck äußern zu sollen, weil der/die Moderator*in einfach in der Reihenfolge, die auf seinem/ihrem Bildschirm erscheint, die Teilnehmenden aufruft? Wie können sich alle eingeladen fühlen? Wie können Moderator*innen dazu beitragen, dass niemand aus dem Blick gerät? Bei wichtigen Themen oder Fragen benötigt der Austausch Zeit und ein methodisches Vorgehen, das allen ermöglicht, sich Gedanken zu machen oder diese gut miteinander entwickeln zu können;

Kleine TIPPS:

  • Vor der Beantwortung einer Frage sind alle Teilnehmenden aufgefordert, sich auf einem Zettel ihre persönlichen Gedanken oder Fragen zu einem Thema zu notieren – dafür reichen oft 2-3 Minuten;
  • Vor dem Austausch im Plenum können die Teilnehmenden sich zu dieser Frage zu zweit oder zu dritt austauschen – das geht Online gut über Arbeitsgruppenräume / Breakout-Sessions – dafür reichen oft 3 – 10 Minuten;
  • Im Plenum können nun die Paare oder Kleingruppen ihre Gedanken gebündelt vortragen; nach der ersten Gruppe werden weitere Aspekte lediglich ergänzt;
  1. Online DIALOG als Weg zum konstruktiven Austausch und gemeinsamen Denken

Der DIALOG ist eine hochwirksame Kommunikationsmethode, die dem gemeinsamen Nachdenken und Sprechen im Fluss einer Gruppe Rechnung trägt und bei der der Beitrag jedes/r Einzelnen als wichtig erachtet wird. Zu Beginn werden die Verfahrensweisen und Achtsamkeiten erklärt. Durch Verwendung eines Sprechsymbols wird angezeigt, wer gerade redet und wie lange. Das führt im Dialog zur äußeren und in weiterer Folge auch zu einer inneren Verlangsamung.  Dadurch wird nicht eine Rednerliste mit Einzelaspekten abgearbeitet, sondern ein gemeinsamer Denkprozess entsteht. Dies gilt im Online- ebenso wie im Präsenzdialog. Während wir im Präsenzdialog ein Sprechsymbol in die Mitte des Kreises legen können, das von der Person verwendet wird, die gerade sprechen möchte, braucht es im Online-Dialog eine alternative verabredete Geste, zum Beispiel das in die Kamera halten eines Gegenstandes oder das Anklicken des „Handheben-Icons“ in der Teilnehmendenliste

Alle Regeln, die sogenannten „Achtsamkeiten“ des Präsenzdialogs, sind nach unserer Meinung auch im digitalen Austausch äußerst hilfreich: (hier drei, die uns besonders zentral erscheinen)

  • Kurz und von Herzen sprechen: gilt gerade auch digital, wo die Aufmerksamkeitsspanne aller zumeist kürzer ist.
  • Zuhören mit aller Aufmerksamkeit: Wenn mir mit aller Aufmerksamkeit zugehört wird, kann ich Gedanken entwickeln, die ich alleine nie hätte denken können – dadurch entfaltet sich schöpferische Kraft. Da die Ablenkungsmöglichkeiten im Homeoffice vielfältiger sind, als im Präsenzkreis, ist es gerade hier wichtig, zu Beginn – im Rahmen der Möglichkeiten jedes/jeder Einzelnen - auf ein möglichst störungsfreies Umfeld hinzuwirken.
  • Meinungen nebeneinander und nicht gegeneinander stellen: anders als in Diskussionen geht es im Dialog nicht um ein Für und Wider, sondern darum, zunächst alle Gedanken und Positionen unkommentiert zu lassen, zu erforschen – so dass durch die Verknüpfung der Gedanken etwas ganz Neues entstehen kann;
  1. Kreative Elemente in Online-Meetings

Der Mensch ist mehr als sein Kopf, und all die kreativen Elemente, deren besondere Wirksamkeit wir im Präsenz-Meeting beobachten können, sollten unserer Meinung nach in Online Meetings nicht einfach fehlen. Die Frage ist also lediglich: was kann hier auch gehen? Denkt an Eure Lieblingsübungen oder Spiele, und fragt Euch, wie Ihr sie für das Online Format umwandeln könnt. Wichtig scheint uns hier, die große Experimentierfreude, die beim Umgang mit digitalen Formaten gerade herrscht, auch für die kreativen Elemente in Anspruch zu nehmen. Sich etwas trauen, großzügig sein, die Sorge vor dem Peinlichen ansprechen, aber sich davon nicht beschränken lassen.

Kleine TIPPS:

  • ein Symbol zu einer Frage: bitte geht zwei Minuten durch / um euren Arbeitsplatz herum und kommt wieder mit einem Symbol zu dieser Frage!
  • zeichnet auf ein vor Euch liegendes Blatt / auf ein digitales Whiteboard eine Skizze oder ein Symbol für Euer aktuelles Gefühl
  • erzählt miteinander eine Ein-Wort-Geschichte: nacheinander sagt jede*r ein Wort - gemeinsam entsteht eine kleine Story zu einem Thema oder einfach als kreative Pause; kann gut kombiniert werden mit gezeigten Bildern
  1. Was fehlt

Online Meetings bieten eine neue Form des Kontaktes mit anderen. Wir merken aber jetzt schon, was nicht geht und was uns fehlt:

  • Echter Blickkontakt – damit alle das Gefühl haben, angesehen zu werden, muss ich im Online Meeting in die Kamera sehen, und nicht auf die Menschen, die ich eigentlich ansehen möchte.
  • Gemeinsames Raumgefühl – wir können uns Anteil haben lassen an den Orten, an denen wir jetzt gerade sind; aber wir erleben nicht gemeinsam EINEN Raum, einen Kreis, eine Perspektive.
  • die Energie der Gruppe zu spüren, die nur in der körperlichen Präsenz entsteht.

Wir sind gespannt auf viele neue Erfahrungen UND voller Vorfreude auf die Zeit, in der wir uns wieder persönlich treffen können und Online-Meetings zu einer sinnvollen Ergänzung geworden sind – aber nicht mehr die einzige Möglichkeit!

 Anita Hüseman                                                     Christian Perl

kontakt@anita-hueseman.de                              office@christian-perl.at
www.anita-hueseman.de                                      www.christian-perl.at

 

 
Foto: © Hajü Artus | Anita Hüseman

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater.


Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger Kommunikationsberater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, partizipative Veranstaltungsorganisation und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Forschungsprojekte zum Thema Gemeinwesenarbeit und Wohnbauforschung gemeinsam mit der Donau Universität Krems;


bereits durchgeführte offene Trainings 2019

Netzwerke erfolgreich gestalten und  moderieren

Methoden Workshop Netzwerk-Moderation
am 29./30. April 2019 in Wien

Dieser Termin ist ausgebucht: keine Anmeldungen mehr möglich!

Kosten: EUR 320,— (+ 20% Ust.)
Very Early Bird Buchung bis 28. Feb. 2019 EUR 240,— (+ 20% Ust.)
Frühbucher und Zahlung bis 29. März 2019 EUR 280,— (+ 20% Ust.)

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Mehr dazu:

Wie können wir Netzwerke erfolgreich moderieren?

Netzwerkarbeit gehört zur beruflichen Notwendigkeit in vielen Arbeitsfeldern. Vom Austausch bis zur Kooperation, von der Interessensvertretung bis zur Angebotsplanung - Netzwerke sollen Perspektivenvielfalt und Synergien ermöglichen.

Nicht selten sind Netzwerktreffen und -veranstaltungen aber für Fachkräfte ein weiterer ungeliebter Termin im allzu vollen Terminkalender: wiederkehrende Vorstellungsrunden, lange Diskussionen, wenig greifbare Ergebnisse und schleppendes Engagement sind die Folgen fehlender Planung und unzureichender Moderation.

Gestaltung und Moderation von Netzwerk - Veranstaltungen sind deshalb wichtige Aufgaben. Dadurch wird der Rahmen dafür gesteckt, ob und wie die Beteiligten sich einbringen können, wie Verbindlichkeit gefördert wird und ob am Ende alle das Gefühl haben, dass sich ihr Einsatz lohnt.

Im angebotenen Seminar geht es einerseits um ein Grundverständnis von Netzwerk-Moderation:

  • Welche Arten von Netzwerken gibt es und warum es wichtig ist, sich darüber zu verständigen?
  • Worauf kommt es in der Gründungsphase an? Worauf, wenn das Netzwerk in die Jahre gekommen ist?
  • Wie kann das Spannungsfeld zwischen Koordination, Steuerung und Partizipation in Netzwerken bestmöglich gemeistert werden?
  • Wie kann ich als ModeratorIn auch Teil des Netzwerkes sein und mit
    unterschiedlichen Hüten jonglieren?

Andererseits steht eine Auswahl erlebnis- und handlungsorientierter Moderationsmethoden für eine gewinnbringende Netzwerkarbeit auf dem Programm:

  • Kennenlernen und Vernetzung - oder: wie Kontakt entsteht;
  • Dialog statt Diskussion - oder: wie ein konstruktiver Austausch in Netzwerken gelingt;
  • Pro Action Café: wenn nicht alle alles gemeinsam besprechen müssen und dennoch alle gleichzeitig am gemeinsamen Ziel arbeiten
  • Tipps, Tricks und Tools für eine lebendige Netzwerk-Moderation;

Geeignet für alle Fachkräfte, die für Netzwerke arbeiten oder sich in Netzwerken engagieren. Insbesondere aus den Themenfeldern: Soziales, Bildung, Gesundheit, Bürgerbeteiligung, Stadtteilarbeit, Umwelt, Tätigkeit in Vereinsvorständen und Ehrenamt.

Leitung:


Foto: © Hajü Artus | Anita Hüseman

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater


Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist, Kommunikationsberater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, partizipative Veranstaltungsorganisation und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Forschungsprojekte zu den Themen Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und Integration gemeinsam mit der Donau Universität Krems; Gründer von und Mitglied in mehreren Netzwerken:
www.christian-perl.at


Offene Projektwerkstatt

zum Themenkreis: „Gemeinwesenarbeit im Wohnumfeld“

stattgefunden am 21. Februar und am 21. November 2019 in Wien

Kostenbeitrag: Frühbucher bis 18. Jänner 2019 EUR 50,- (+20% Ust)
danach EUR 65,- (+20% Ust)

Anfragen und Anmeldungen bis spätestens 8. Februar 2019 unter: office@christian-perl.at

Offene Projekt- und Denkwerkstatt

Offene Projekt- und Denkwerkstatt

Die Idee dahinter: MitarbeiterInnen von sozialen Einrichtungen, Kommunen, Wohnbauträgern, Initiativen aber auch Privatpersonen mit gemeinwohlfördernden Ideen stehen oft vor Fragen und Herausforderungen, die mit den richtigen Kooperationen, den richtigen Ideen und geeigneter Unterstützung oft schnell gelöst wären.

Ziel meiner offenen Projektwerkstatt ist es, Menschen mit konkreten Fragen oder Ideen mit anderen zusammenzubringen, die diese mit ihren Erfahrungen und ihrem Netzwerk unterstützen können. Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten der Teilnehmenden sind so ausdrückliche Ziele der offenen Werkstatt und werden durch die angewendeten Methoden zusätzlich gefördert.

Für alle gilt, dass sie die Ressourcen der Gruppe und den offenen Begegnungsraum nutzen und Kooperationen und Ideen für ihre eigenen Projekte erhalten können.

Methoden: Bewegtes Kennenlernen, Dialog und Pro Action Café fördern den vernetzten Austausch und können am praktischen Beispiel erlebt werden.

Was braucht´s?

  • Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen und seine Erfahrungen einzubringen
  • Bereitschaft von einem Viertel der Teilnehmenden, konkrete Vorhaben zu besprechen

 

Hosting:

 
Foto: © wn-vielfalt.at (MA-7 Wiener Neustadt)

Christian Perl, Wien

Jurist, Moderator und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, praxisorientierte Wohnbauforschungsprojekte zu den Themen Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und Integration gemeinsam mit der Donau Universität Krems

Information und Anmeldung:

Mag. Christian Perl
+43 699 18113855
office@christian-perl.at

 


Große Gruppen bewegen

Methoden Workshop Moderation 3
am 7./8. Oktober 2019 in Wien

Wie können wir unsere mittleren und großen Gruppen kraft- und wirkungsvoll gestalten?
Welches Veranstaltungsformat, welche Moderations-Tools und welche zeitlichen Abläufe unterstützen unser Ziel und unser Thema am besten?
Wie können wir auch Großgruppen so in Bewegung bringen, dass sich alle mit Freude und Engagement einbringen können und Energie frei wird?

Kosten: EUR 340,— (+ 20% Ust.)
Frühbucher und Zahlung bis 10. Sept. 2019 EUR 300,— (+ 20% Ust.)
Very Early Bird Buchung und Zahlung bis 30. Juni 2019 EUR 280,— (+ 20% Ust.)

Leitung: Christian Perl, Wien | Anita Hüseman, Hamburg
Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Große Gruppen bewegen

"Große Gruppen bewegen"

Methoden Workshop Moderation

Sie möchten eine große Konferenz oder Fachtagung organisieren oder moderieren. Sie wollen dabei sowohl wichtiges Wissen vermitteln als auch Teilnehmende einbeziehen und ihnen den Transfer in die eigene Praxis ermöglichen.
Sie möchten im Rahmen Ihrer Veranstaltung in kurzer Zeit viel Energie und Motivation der Teilnehmenden gewinnen und nächste Schritte für die weitere Entwicklung gemeinsam planen.
Sie wollen in Ihrer Veranstaltung Lebendigkeit und Beteiligung ermöglichen und gleichzeitig für eine produktive Struktur sorgen.

Damit es in mittleren und größeren Gruppen gelingt, das "Potential der Vielen" zu entfachen, zu nutzen und Emergenz zu ermöglichen, benötigt es ein gutes Zusammenspiel aus Vorbereitung, Methodenauswahl und lebendiger, partizipativer Moderation.

Denn die Organisation und Moderation von Veranstaltungen ab etwa 20 Teilnehmenden unterliegt eigenen Anforderungen: Während beispielsweise bei kleineren Gruppen im Rahmen eines „Check Ins“ jede*r Teilnehmende sich vor der ganzen Gruppe vorstellen kann, bedarf ein gelungener Anfang bei größeren Veranstaltungen anderer Methoden. Auch Phasen, bei denen die ganze Gruppe gemeinsam etwas bearbeiten soll, benötigen in großen Gruppen spezifische Moderations-Formate. Dies alles gilt umso mehr bei Tagungen mit mehreren Hundert Teilnehmenden.

In diesem interaktiven Seminar stellen wir Ihnen unterschiedliche Methoden der Moderation von mittleren und großen Gruppen vor, spielen einzelne Formate mit Ihnen durch und erläutern an Beispielen konkrete Abläufe und Variationen. Dabei wollen wir uns folgenden Fragen widmen:

  • Wie können wir in großen Veranstaltungen wirklich alle zu Wort kommen lassen und beteiligen?
  • Welches Veranstaltungsformat, welche Moderations-Tools und welche zeitlichen Abläufe unterstützen unser Ziel und unser Thema am besten?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, in großen Veranstaltungen Ergebnisse zu sichern? Wie ernten wir das Wissen aus Vorträgen oder Kleingruppenarbeiten?
  • Wie können wir über wirklich relevante Fragen so miteinander nachdenken, dass etwas Neues entstehen kann?
  • Und wie können wir unsere Gruppen so in Bewegung bringen, dass sich alle mit Freude und Engagement einbringen können und Energie frei wird?

Für wen ist dieses Moderations-Training gedacht?

  • Geeignet für alle, die Konferenzen oder Fachtagungen, Versammlungen, Teams oder Bürgerforen organisieren und/oder moderieren
  • Alle, die in ihren Veranstaltungen mehr Lebendigkeit, Beteiligung und eine produktive Struktur ermöglichen wollen.

Methodenauswahl:

Kennenlernen und Check In - Interaktion und Bewegung, Energie und Beteiligung von Anfang an

World Café – ermöglicht einen konzentrierten und zielgerichteten Austausch zu einem Thema – und das alles mit der Leichtigkeit und ungezwungenen Atmosphäre eines Kaffeehauses. Dabei ist ein World Café mehr als nur Tische wechseln.

Open Space – mit großem Vertrauen in die Expertise und die Selbstorganisationskräfte einer Gruppe eröffnet diese Methode den Raum für Fragen und Themen der Teilnehmenden und setzt damit konstruktive Energie und Schaffenskraft frei.

Der Dialog – unterstützt Gruppen dabei, komplexe Themen angemessen zu moderieren, zu guten Lösungen zu kommen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Dabei wird der Beitrag jedes Gruppenmitglieds für die Weiterentwicklung der Gruppe oder der Organisation als unentbehrlich betrachtet.

Fishbowl als Dialog – spannende Alternative zur herkömmlichen Podiumsdiskussion, bei der die übliche Trennung zwischen Expert*innen auf einem Podium und Publikum durch ein dialogisches Setting überwunden werden kann.     

Leitung:


Foto: © Hajü Artus | Anita Hüseman

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von großen Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater.


Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist und Moderator, Trainer im Non-Profit- und Profit-Bereich, zahlreiche partizipative Veranstaltungsorganisationen und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Forschungsprojekte zum Thema Sozialraumentwicklung gemeinsam mit der Donau Universität Krems;
www.christian-perl.at

 

Nähere Informationen, Anfragen und Anmeldung an:
Mag. Christian Perl
+43 (0)699/ 1811 3855
christian.perl@chello.at


Moderation Basics

Methodenworkshop Moderation 1
am 10./11. Oktober 2019
1 1/2 tägig in Wien

Kosten: EUR 280,— (+ 20% Ust.)
Frühbucher bis 30. August 2019 EUR 240,— (+ 20% Ust.)

Inhalte:

  • Bedeutung der unterschiedlichen Phasen einer Moderation
  • Anfangssituationen in Veranstaltungen, Meetings oder Workshops
  • Kreative Moderationstools für unterschiedliche Zielgruppen, Settings und Themen
  • Reflexion des eigenen Moderationsverständnisses und Entwicklung einer eigenen Haltung
  • Leichte Visualisierungen mit Moderationskarten, Flipcharts oder Gegenständen
  • Ergebnissicherung

Leitung: Anita Hüseman, Hamburg
Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

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Moderation – Basics

Methoden-Workshop Moderation I


Ob in Gruppen, Teamsitzungen oder Trainings wirkungsvoll und mit Freude gearbeitet wird, hängt auch von Art und Ausstrahlung der Moderation ab. Dabei geht es heute mehr und mehr um beteiligungsorientierte Moderation, die allen Teilnehmenden ermöglicht, sich einzubringen, und dabei eine abwechslungsreiche und produktive Zusammenarbeit unterstützt.

Damit Sie als Moderator*in den Potentialen einer Gruppe zur Entfaltung verhelfen können, bietet dieser Workshop einen profunden Hintergrund zu Grundfragen der Moderation sowie eine praxisorientierte Einführung in verschiedene Techniken und Verfahren.

Sie erfahren

  • wie Sie bereits in der Anfangssituation für Offenheit, Orientierung und Sicherheit sorgen können
  • welche Phasen es in Moderationen gibt, wie Sie den roten Faden halten und zur Produktivität der Gruppe beitragen können
  • welche Rollen Thema und Ziel des Treffens spielen, und wie Sie als Moderierende*r eine gute Balance zwischen individuellen Interessen, der Gruppe und dem Thema halten können
  • wie Sie mit den Zeitressourcen aller verantwortlich umgehen können
  • welche unterschiedlichen Ebenen der Ergebnissicherung es gibt, und wie Sie Ergebnisse sichern und so zur Nachhaltigkeit Ihrer Veranstaltung beitragen.

 Inhalte:

  • Bedeutung von Gruppenphasen und Gruppendynamik für die Moderation
  • Anfangssituationen in Veranstaltungen, Meetings oder Workshops
  • Kreative Moderationstools für unterschiedliche Zielgruppen, Settings und Themen
  • Reflexion des eigenen Moderationsverständnisses und Entwicklung einer eigenen Haltung
  • Leichte Visualisierungen mit Moderationskarten, Flipcharts oder Gegenständen
  • Ergebnissicherung

 Für wen ist dieser Methodenworkshop gedacht?

Geeignet für alle, die neu oder gelegentlich mit Moderation zu tun haben, und mehr Sicherheit und Freude - für sich und andere - daran entwickeln möchten.

Zeit:           am 10./11. Oktober 2019 in Wien;
                     Donnerstag von 9:00 – 16:30 Uhr
Freitag von 9:00 - 13:00 Uhr

Kosten:    EUR 280,- (+ 20% Ust.)
                    Frühbucher und Zahlung bis 30. August 2019:
EUR 240,-
(+ 20% Ust.) 

Leitung:

Foto: © Hajü Artus

 Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von großen Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater.

Nähere Informationen und Anfragen an:          

Mag. Christian Perl
+43 (0)699/ 1811 3855
christian.perl@chello.at
http://christian-perl.at


Moderationen lebendig und wirkungsvoll gestalten

Methoden Workshop Moderation II
stattgefunden am 07./08. März 2019 in Wien

Kosten: EUR 320,— (+ 20% Ust.)
Very Early Bird Buchung bis 25. Jän. 2019 EUR 240,— (+ 20% Ust.)
Frühbucher bis 8. Februar 2019 EUR 280,— (+ 20% Ust.)

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Mehr dazu:

Wie können wir unsere Moderationen lebendig und wirkungsvoll gestalten?

Ob Gruppen effektiv arbeiten, Inhalte wirklich ankommen und Erkenntnisse Folgen haben, hängt neben der Vorbereitung vor allem auch von der Art und den Methoden der Moderation ab.

Erlebnisorientierte Methoden, Bewegung und Spiel unterstützen eine abwechslungsreiche und produktive Zusammenarbeit. Sie sorgen für eine konstruktive Atmosphäre in der Gruppe, ein gutes Zusammenspiel von Inhalten und Emotionalität und ermöglichen somit nachhaltige Kooperations- und Veränderungsprozesse.

In diesem Methoden-Workshop werden Sie vielfältige Möglichkeiten aus Spielpädagogik, Soziometrie und partizipative Moderationsmethoden kennenlernen, mit denen sie klassische Methoden - von Kartenabfrage bis Kleingruppenarbeit - ergänzen oder auch mal ersetzen können. Anhand konkreter Situationen aus Ihrer Praxis überprüfen und planen Sie den Einsatz dieser Methoden in Ihrem eigenen Arbeitsfeld.

Auf dem Spielplan dieses Methodenworkshops stehen Anregungen für

  • bewegtes Kennenlernen: damit aus vielen Einzelnen schnell eine Gruppe wird;
  •  leichte Einstiege ins Thema: damit der Anfang Lust macht auf mehr;
  • Arbeitsphasen mit Herausforderung: damit die Energie der Teilnehmenden optimal genutzt wird;
  • Energie und Entspannung zwischendurch: zum Muntermachen, Dampfablassen und Durchatmen;
  • Ergebnissicherung konkret: damit am Ende wirklich etwas anders wird.

Darüber hinaus geht es um die Rolle und den Stil der Moderation:

Wie stehe ich vor einer Gruppe? Welchen Einfluss hat das jeweilige Setting auf meine Moderation? Welcher Stil und welche Methoden passen zu mir? Und wie kann ICH als ModeratorIn am Besten dazu beitragen, dass die Gruppe mit Leichtigkeit und Konzentration all ihre Möglichkeiten ausschöpft?

Geeignet für Menschen, die Arbeitsgruppen, Teams, Netzwerke o.ä. leiten, sich nach mehr Lebendigkeit in Meetings sehnen oder die einfach ihr Methodenrepertoire erweitern wollen.

Leitung:


Foto: ©  Hajü Artus Ι Anita Hüseman, Hamburg

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater


© wn-vielfalt.at (MA-7 Wiener Neustadt)

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger PR - Berater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit-und Profit-Bereich, Veranstaltungsorganisation und partizipative Methoden der Moderation, praxisorientierte Forschungsprojekte gemeinsam mit der Donauuniversität Krems zu den Themen Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und Integration

www.christian-perl.at

 


Professionelle Inhouse-Angebote

Alle meine Seminare, Workshops und Trainings biete ich auch als Inhouse-Angebot an. Professionelle Schulungskonzepte und Methoden und die Vermittlung durch qualifizierte TrainerInnen garantieren den gewünschten Erfolg für Ihre Organisation. Dadurch kann ein nachhaltigen Transfer in den Praxis-Alltag Ihrer MitarbeiterInnen gewährleistet werden.

World Café: Basics & Variationen

Wie können wir unsere World Café Moderationen wirkungsvoll gestalten?
Welche Variationen sind für welchen Zweck am Besten geeignet?
Welche kraftvollen Fragen unterstützen unsere Absicht am Besten?

Methoden Workshop Moderation
Zeit: 2-tägig
Kosten: nach Vereinbarung

Leitung: Christian Perl, Wien | Anita Hüseman, Hamburg
Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Tips, Tricks und Tools Online Moderation

Bild: Anita Hüseman

Online-Meetings partizipativ, lebendig und wirkungsvoll gestalten?! Geht das überhaupt? Und wenn ja, dann wie?

Ganz ehrlich, mit dem Thema Online-Moderation hätten wir beide uns sicher nicht so auseinandergesetzt, wenn es diese Zeit nicht gerade erfordern würde. Wir merken dabei, dass digitale Kommunikation viele gute Möglichkeiten bietet und sind deshalb froh, neue Instrumente und Wege für die Arbeit in und mit Gruppen kennenzulernen, auszuprobieren und für uns zu nutzen. Und natürlich wird die digitale Kommunikation in Gruppen auch nach Corona bleiben. Gerade für Netzwerke oder dezentrale Teams bietet diese Form der Treffen eine gute Möglichkeit zum Austausch, ohne langwierige Reisen auf sich zu nehmen.

Gleichzeitig fragen wir uns, was im Online-Meeting abseits der Technik (dann doch) anders ist und wo die Grenzen sind. Wir beide lieben in unseren Veranstaltungen und Workshops persönlichen Kontakt, spielerische Elemente, spontane Aktionen, das Einbeziehen von Körper und Bewegung. Und uns beiden ist Partizipation, die Möglichkeit zur Teilhabe und die erlebte Gleichwertigkeit aller Teilnehmenden wichtig.

Was können wir also dazu beitragen, dass auch Online-Meetings partizipativ, lebendig und wirkungsvoll gestaltet werden können?

Im Bewusstsein unseres relativen „Anfänger*innen-Seins“ im Umgang mit der Technik auf der einen Seite und unserer langjährigen Erfahrung mit Moderation auf der anderen Seite möchten wir hier gerne zum Mitdenken und Austausch anregen. Wir möchten ausprobieren, was von den spielerischen und dialogischen Elementen auch online umsetzbar ist, was geht, was nicht und was vielleicht wider Erwarten doch oder sogar zusätzlich möglich ist …

Dabei bedanken wir uns bei allen Kolleg*innen, die mit uns gemeinsam darüber nachdenken und Ihr Wissen mit uns teilen – dass scheint uns aktuell ein wunderbarer Effekt dieser Zeit zu sein.

Was uns bis jetzt einfällt zur Moderation von Online-Meetings:

  1. Den virtuellen Raum herrichten

Wir stellen uns vor, dass wir zu Beginn – wie in einem Präsenz Meeting, den Raum herrichten. In einem Präsenz-Meeting würden wir den Raum vorbereiten, die Stühle stellen, Kaffee kochen ein Flipchart aufstellen. Bei einem Online Meeting können wir davon lediglich einen kleinen Teil vorher erledigen – etwa die Einladung versenden und Präsentationen vorbereiten, einen anderen Teil müssen wir beim Eintreten mit den Teilnehmenden gemeinsam tun.

Deswegen: Am Anfang Zeit und Geduld für Technik einplanen: Oft sind nicht alle am selben Techniklevel oder die Geräte und Verbindungen reagieren unterschiedlich. Es braucht Erklärung, wie´s funktioniert und die Möglichkeit, das kurz zu erproben, damit alle arbeitsfähig sind, und klare Regeln, welche der technischen Möglichkeiten genutzt werden und welche nicht.

  1. Zeit für Check In und Check Out

Weil die meisten inzwischen wissen, dass die Konzentrationsspanne bei Online-Meetings kürzer ist als in Präsenz-Meetings, liegt die Verführung nahe, „schnell zur Sache“ kommen zu wollen. Und darin liegt dann die Gefahr, dass zumindest einzelne Teilnehmende noch gar nicht „da“ sein können, weil sie in Gedanken noch beschäftigt sind, mit der Sorge um Angehörige, der Betreuung ihrer Kinder, dem wirtschaftlichen Druck…

Eine kurze Einstimmung ermöglicht allen anzukommen, sich und die anderen persönlich wahrzunehmen und loszuwerden, was gerade obenauf liegt.

Ein Check out hilft sowohl den Menschen wie auch den Aufgaben, die nach dem Meeting wieder in den Fokus der Teilnehmenden rücken: wenn das eine Meeting gut abgeschlossen wird, ist die Energie frei für das Vereinbarte, aber auch für etwas anderes.

Kleine TIPPS:

  • Kurze Runde “Wie geht es mir gerade“? „Wie bin ich heute hier?“– Jede*r kann etwas sagen, niemand muss
  • Ein Symbol für die aktuelle Situation oder Stimmung mitbringen
  • Skalierung: Auf einer Skala von 1-10 – mit wieviel Aufmerksamkeit kann ich gerade hier sein? Bei den TN mit einer Zahl unter 5 einmal nachfragen, was jetzt helfen könnte…
  • In großen Runden: alle schreiben ihren Namen und woher Sie kommen in den Chat
  1. Umgehen mit der Sichtbarkeit

Herrlich – in Zeiten des Kontaktverbotes sich wiedersehen, nicht nur telefonieren! Oder auch schwieriger: Denn gleichzeitig heißt Videokonferenz, dass ich nicht nur die anderen sehen kann, sondern auch mich selbst. Wenn ich in einem Präsenzmeeting die Hand am Kinn habe oder gar in der Nase bohre, dann nehme ich es in der Regel gar nicht wahr; in einer Online-Videokonferenz sehe ich mir auf einmal selbst dabei zu. Plötzlich schaue ich mehr auf meine eigene Frisur als auf die der anderen. Wir sind von uns selber abgelenkt.

Und dann noch mein Hintergrund: was gebe ich eigentlich von mir Preis, wenn die anderen Teilnehmenden in Zeiten des Homeoffice per Videokonferenz Einblick in meine Privaträume bekommen? Wir sind verwundbarer, weil wir sichtbarer sind.

Kleine TIPPS:

  • Klärt am Anfang, wie Ihr damit umgehen wollt: ist es für Euch eine Ablenkung, wenn jemand aus dem Fenster schaut oder auch mal ganz aus dem Blickfeld der Kamera verschwindet? Wenn Ihr Euch das Vertrauen geben könnt, dass diese Form der kurzen Unsichtbarkeit nicht bedeutet, dass jemand innerlich ausgestiegen ist, gebt ihr Euch damit mehr Möglichkeiten der Selbstsorge.
  • Lange Redezeiten einzelner laden andere dazu ein, abgelenkt zu sein oder geben Raum für die persönlichen Unsicherheiten; deswegen die Bitte an alle: sprecht kurz und von Herzen!
  1. Struktur von Besprechungen

Wenn die Konzentrationsfähigkeit knapper ist als sonst, steigen die Anforderungen an eine gute Vorbereitung; eine Liste mit vielen zu bearbeitenden Punkten allein reicht da nicht; hilfreich ist aus unserer Sicht, vorher zu klären, was genau mit welchem Punkt erreicht werden soll: geht es darum, zu informieren, die Meinung der Teilnehmenden zu einem Thema zu erfragen, gemeinsam über eine Frage nachzudenken und Lösungen zu entwickeln oder soll eine Entscheidung getroffen werden; wer bei der Vorbereitung eines Meetings in die Tagesordnung nicht nur das Thema, sondern auch das Ziel der Beschäftigung damit bekanntgibt, trägt viel zur Wirksamkeit des Treffens bei;

Kleiner TIPP:      Themen brauchen Ziele

 TOP

Thema Ziel Zeit
1 Check in gut ankommen 15 Min
2 Neue Verordnungen zum Umgang mit Corona informieren 5 Min.
3 Umgang mit an Covid 19 Erkrankten in unserer Einrichtung

 

 

Austauschen und Lösungsideen entwickeln 30 Minuten
  1. Das Gespräch organisieren
  • Wie können in einem Online Meeting alle zu Wort kommen, ohne dass sie unter Druck geraten, sich jetzt plötzlich wie auf Knopfdruck äußern zu sollen, weil der/die Moderator*in einfach in der Reihenfolge, die auf seinem/ihrem Bildschirm erscheint, die Teilnehmenden aufruft? Wie können sich alle eingeladen fühlen? Wie können Moderator*innen dazu beitragen, dass niemand aus dem Blick gerät? Bei wichtigen Themen oder Fragen benötigt der Austausch Zeit und ein methodisches Vorgehen, das allen ermöglicht, sich Gedanken zu machen oder diese gut miteinander entwickeln zu können;

Kleine TIPPS:

  • Vor der Beantwortung einer Frage sind alle Teilnehmenden aufgefordert, sich auf einem Zettel ihre persönlichen Gedanken oder Fragen zu einem Thema zu notieren – dafür reichen oft 2-3 Minuten;
  • Vor dem Austausch im Plenum können die Teilnehmenden sich zu dieser Frage zu zweit oder zu dritt austauschen – das geht Online gut über Arbeitsgruppenräume / Breakout-Sessions – dafür reichen oft 3 – 10 Minuten;
  • Im Plenum können nun die Paare oder Kleingruppen ihre Gedanken gebündelt vortragen; nach der ersten Gruppe werden weitere Aspekte lediglich ergänzt;
  1. Online DIALOG als Weg zum konstruktiven Austausch und gemeinsamen Denken

Der DIALOG ist eine hochwirksame Kommunikationsmethode, die dem gemeinsamen Nachdenken und Sprechen im Fluss einer Gruppe Rechnung trägt und bei der der Beitrag jedes/r Einzelnen als wichtig erachtet wird. Zu Beginn werden die Verfahrensweisen und Achtsamkeiten erklärt. Durch Verwendung eines Sprechsymbols wird angezeigt, wer gerade redet und wie lange. Das führt im Dialog zur äußeren und in weiterer Folge auch zu einer inneren Verlangsamung.  Dadurch wird nicht eine Rednerliste mit Einzelaspekten abgearbeitet, sondern ein gemeinsamer Denkprozess entsteht. Dies gilt im Online- ebenso wie im Präsenzdialog. Während wir im Präsenzdialog ein Sprechsymbol in die Mitte des Kreises legen können, das von der Person verwendet wird, die gerade sprechen möchte, braucht es im Online-Dialog eine alternative verabredete Geste, zum Beispiel das in die Kamera halten eines Gegenstandes oder das Anklicken des „Handheben-Icons“ in der Teilnehmendenliste

Alle Regeln, die sogenannten „Achtsamkeiten“ des Präsenzdialogs, sind nach unserer Meinung auch im digitalen Austausch äußerst hilfreich: (hier drei, die uns besonders zentral erscheinen)

  • Kurz und von Herzen sprechen: gilt gerade auch digital, wo die Aufmerksamkeitsspanne aller zumeist kürzer ist.
  • Zuhören mit aller Aufmerksamkeit: Wenn mir mit aller Aufmerksamkeit zugehört wird, kann ich Gedanken entwickeln, die ich alleine nie hätte denken können – dadurch entfaltet sich schöpferische Kraft. Da die Ablenkungsmöglichkeiten im Homeoffice vielfältiger sind, als im Präsenzkreis, ist es gerade hier wichtig, zu Beginn – im Rahmen der Möglichkeiten jedes/jeder Einzelnen - auf ein möglichst störungsfreies Umfeld hinzuwirken.
  • Meinungen nebeneinander und nicht gegeneinander stellen: anders als in Diskussionen geht es im Dialog nicht um ein Für und Wider, sondern darum, zunächst alle Gedanken und Positionen unkommentiert zu lassen, zu erforschen – so dass durch die Verknüpfung der Gedanken etwas ganz Neues entstehen kann;
  1. Kreative Elemente in Online-Meetings

Der Mensch ist mehr als sein Kopf, und all die kreativen Elemente, deren besondere Wirksamkeit wir im Präsenz-Meeting beobachten können, sollten unserer Meinung nach in Online Meetings nicht einfach fehlen. Die Frage ist also lediglich: was kann hier auch gehen? Denkt an Eure Lieblingsübungen oder Spiele, und fragt Euch, wie Ihr sie für das Online Format umwandeln könnt. Wichtig scheint uns hier, die große Experimentierfreude, die beim Umgang mit digitalen Formaten gerade herrscht, auch für die kreativen Elemente in Anspruch zu nehmen. Sich etwas trauen, großzügig sein, die Sorge vor dem Peinlichen ansprechen, aber sich davon nicht beschränken lassen.

Kleine TIPPS:

  • ein Symbol zu einer Frage: bitte geht zwei Minuten durch / um euren Arbeitsplatz herum und kommt wieder mit einem Symbol zu dieser Frage!
  • zeichnet auf ein vor Euch liegendes Blatt / auf ein digitales Whiteboard eine Skizze oder ein Symbol für Euer aktuelles Gefühl
  • erzählt miteinander eine Ein-Wort-Geschichte: nacheinander sagt jede*r ein Wort - gemeinsam entsteht eine kleine Story zu einem Thema oder einfach als kreative Pause; kann gut kombiniert werden mit gezeigten Bildern
  1. Was fehlt

Online Meetings bieten eine neue Form des Kontaktes mit anderen. Wir merken aber jetzt schon, was nicht geht und was uns fehlt:

  • Echter Blickkontakt – damit alle das Gefühl haben, angesehen zu werden, muss ich im Online Meeting in die Kamera sehen, und nicht auf die Menschen, die ich eigentlich ansehen möchte.
  • Gemeinsames Raumgefühl – wir können uns Anteil haben lassen an den Orten, an denen wir jetzt gerade sind; aber wir erleben nicht gemeinsam EINEN Raum, einen Kreis, eine Perspektive.
  • die Energie der Gruppe zu spüren, die nur in der körperlichen Präsenz entsteht.

Wir sind gespannt auf viele neue Erfahrungen UND voller Vorfreude auf die Zeit, in der wir uns wieder persönlich treffen können und Online-Meetings zu einer sinnvollen Ergänzung geworden sind – aber nicht mehr die einzige Möglichkeit!

 Anita Hüseman                                                     Christian Perl

kontakt@anita-hueseman.de                              office@christian-perl.at
www.anita-hueseman.de                                      www.christian-perl.at

 

 
Foto: © Hajü Artus | Anita Hüseman

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater.


Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger Kommunikationsberater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, partizipative Veranstaltungsorganisation und Moderationen nach dem „Art of Hosting“ Modell, praxisorientierte Forschungsprojekte zum Thema Gemeinwesenarbeit und Wohnbauforschung gemeinsam mit der Donau Universität Krems;


Konflikte im Wohnumfeld konstruktiv bearbeiten

Tagesseminar nach Ausschreibung oder Vereinbarung

Kosten: EUR 180,— (+ 20% Ust.)
Frühbucher bis 15. März 2019 EUR 150,— (+ 20% Ust.)

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at 

Mehr dazu:

Wie können wir Konflikte im Wohnbereich konstruktiv moderieren?

Die meisten Probleme im sozialen Wohnbau werden heute delegiert. Während Menschen früher oft in der Lage waren ihre Konflikte im direkten Kontakt selbständig zu lösen, wenden sie sich nun oft einfach an den Hausverwalter oder andere Dritte. Neue Bewohnergruppen und soziale Unterschiede bringen zusätzliches Konfliktpotential, das, wenn es nicht fachgerecht bearbeitet werden kann, zahlreiche Eskalationen hervorruft.

Demgegenüber sind der Wissensstand rund um das Thema "Konflikte in Nachbarschaften", der Umgang und die Erfahrungen damit äußerst divers. Im Workshop möchten wir die Grundprinzipien des Konfliktmanagements und praktische Methoden im Umgang mit Konflikten gemeinsam erproben.

Im Rahmen unseres Tages-Workshops werden folgende Themen bearbeitet:

Wesen des Konfliktes, Grundprinzipien und Methoden in der Konfliktarbeit:

  • Was ist ein Konflikt und was zeichnet ihn aus?Welchen Sinn hat ein Konflikt?
  • Welche Arten von Konflikten gibt es?
  • Warum eskalieren Konflikte und welche Stufen der Konflikteskalation gibt es?
  • Welche Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung gibt es?
  • Was ist bei Konflikten in Nachbarschaften besonders zu beachten?

Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Gemeinschaft sichtbar machen und als Ressource nutzen:
Skalierungen als Instrument der Konfliktarbeit 

Dialogische Prinzipien in der Konfliktbearbeitung nutzen:
Dialog statt Diskussion: Prinzipien und Instrumente, unterschiedliche Formen der Moderation nutzen

konstruktive Modelle der Konfliktbearbeitung von, für und in Kooperation mit Hausverwaltungen:
In diesem Teil geht es darum, unterschiedliche Modelle kennenzulernen, wie mit Konflikten in der Nachbarschaft konstruktiv umgegangen werden kann und wie vielfältig das Angebot zum Thema Konflikte in Nachbarschaften sein kann und darf.

TrainerInnen

 
Foto: © Friedensbüro Graz

DSA Marlies Hartmann, Graz  

Mediatorin und Sozialarbeiterin, Moderationen, Trainings und Vortragende in den Bereichen Kommunikation, Gemeinwesenarbeit und Konfliktmanagement

 
Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger PR-Berater, Eventmanager, Moderator und Trainer im Non-Profit und im Profit-Bereich, praxisorientierte Forschungsprojekte zu den Themen Sozialraum und Gemeinwesenarbeit gemeinsam mit der Donauuniversität Krems

 Bei Bedarf werden weitere TrainerInnen eingesetzt.

Information und Anmeldung:

Mag. Christian Perl
+43 699 18113855
office@christian-perl.at

 


Herausfordernde Beratungs- und Betreuungssituationen meistern

Workshop für MitarbeiterInnen der sozialen Arbeit
Buchung als Inhouse Seminar möglich

Kosten: EUR 320,— (+ 20% Ust.)
Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Mehr dazu:

Wie können wir besonders schwierige Beratungs- und Betreuungssituationen meistern?

In der sozialen Arbeit werden unterschiedliche Beratungs- und Betreuungssituationen immer wieder als besonders schwierig, ja sogar als unlösbar empfunden.

Damit wir diese Situationen besser bewältigen können, ist es erforderlich, das Verhalten der Menschen in dem besonderen Kontext zu sehen, in dem es gesetzt wird. So mag das für uns scheinbar so unverständliche Verhalten für die betreffenden Menschen durchaus Sinn machen und einen wichtigen Grund haben.

Im ausgeschriebenen Workshop wollen wir dem u.a. mit lösungsorientierten Theatertechniken nach Augusto Boal und David Diamond auf den Grund gehen. Diese Techniken werden genutzt, um an konkreten Themen der Teilnehmenden zu arbeiten. Der Gewinn ist, dass dadurch Handlungsoptionen erarbeitet, durchgespielt und erprobt werden können.

Die angebotenen Techniken arbeiten, anders als klassische Rollenspiele, mit Ausschnitten einer als schwierig erlebten Situation. Diese werden in Form von Gruppenskulpturen dargestellt und weiter vertieft. Es geht dann weniger um die korrekte Abfolge einer Situation (wer hat was wann und wie gesagt...), als vielmehr um die dahinterliegenden Haltungen, Bedürfnisse oder Wünsche jedes einzelnen Beteiligten.

Im Rahmen unseres Workshops werden wir u.a. folgende Leitfragen bearbeiten:

  • welche unterschiedlichen Kommunikationstypen gibt es?
  • welches Verhalten meiner KlientInnen bringt mich besonders an meine Grenzen?
  • welche Motive, Gefühle oder Wünsche verbergen sich möglicherweise in einem als schwierig erlebten Verhalten? „
  • wie verändert sich mein Blick auf den/die KlientIn, wenn ich meine innere oder meine äußere Haltung verändere?
  • Wie kann ich als BeraterIn, wie können wir als Team mit schwierigen Situationen besser umgehen?

Wir werden folgende Methoden anwenden:

  • lösungsorientierte Theatertechniken nach Augusto Boal und David Diamond
  • Techniken der inneren Wünsche,
  • Methoden aus dem systemischen Coaching;
  • Austausch und Reflexion;
  • Erlebnis- und handlungsorientierte Methoden
  • fachliche Inputs: Modell der 4 Kommunikationstypen nach Virginia Satir, ressourcenorientierter Ansatz

Leitung:


Foto: © Hajü Artus | Anita Hüseman

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater. Mitgründerin und Vorstandsmitglied von KALEIDOSKOP - Theater und Kommunikation, Hamburg

 


© wn-vielfalt.at (MA-7 Wiener Neustadt)

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger PR-Berater, Eventmanager, Moderator und Trainer im Non-Profit- und Profitbereich, praxisorientierte Forschungsprojekte gemeinsam mit der Donauuniversität Krems


Gemeinwesenarbeit im Wohnumfeld

„Wie kann Gemeinwesenarbeit ein besseres Zusammenleben in Vielfalt bewirken?“
2-tägiges Seminar nach Ausschreibung oder Vereinbarung

Kosten: EUR 320,— (+ 20% Ust.)
Buchung als Inhouse-Seminar möglich

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

mehr dazu:

Wie kann Gemeinwesenarbeit ein besseres Zusammenleben in Vielfalt bewirken?

Das Training richtet sich an PraktikerInnen aus ganz Österreich, die in der Gemeinwesenarbeit (GWA) tätig sind.

Inhalt des Trainings:

Gemeinwesenarbeit ist in vielen Kommunen als wirksame Methode und nutzbringende Arbeitshaltung implementiert. Sie wird sowohl in bereits bestehenden, gewachsenen als auch in neu geplanten oder sich entwickelnden Gebieten durchgeführt. Die Aktivierung vorhandener Ressourcen vor Ort spielt dabei ebenso eine zentrale Rolle, wie prozesshaftes, partizipatives und bedürfnisorientiertes Handeln.

GWA ist insbesondere dann besonders erfolgreich, wenn es darum geht, ein gutes Zusammenleben unterschiedlicher Menschen in Gemeinschaften zu fördern und nachhaltig zu gewährleisten.

PraktikerInnen sind aber mit der Begrenztheit individueller, sozialer und materieller Ressourcen des jeweiligen Zielgebietes ebenso konfrontiert, wie mit widersprüchlichen Anforderungen und Erwartungen von KooperationspartnerInnen, FördergeberInnen und der Öffentlichkeit.

Vor dem Hintergrund dieses Widerspruches bietet unser Training praktisches Wissen zur erfolgreichen Planung und Steuerung von Prozessen der GWA an. Darüber hinaus besteht ausreichend Raum für die Reflexion konkreter, eigener Erfahrungen und Problemstellungen im Dialog mit anderen.

Was wollen wir bei diesem Training erarbeiten?

  • Was verstehen wir unter GWA, was kann sie im Bereich Wohnen leisten und was nicht?
  • Welche Herausforderungen begegnen mir in meiner täglichen Praxis und wie kann ich diese wirkungsvoll meistern?
  • Wie kann ich erfolgreich mit BewohnerInnen des Zielgebietes arbeiten?
  • Wie kann ich relevante AkteurInnen des Zielgebietes sinnvoll und nachhaltig einbeziehen?
  • Was kann ich aus konkreten Good Practice Beispielen lernen?
  • Wann kann ich partizipative Methoden in meiner täglichen Arbeit einsetzen?
  • Wie kann ich partizipative Prozesse so gestalten, dass sie für alle Beteiligten zum kraftvollen Motor werden?

 

Zeit: 2-tägiges Seminar nach Ausschreibung

Ort: nach Vereinbarung

Preis: 390,00 (inkl MwSt)

 TrainerInnen


© Friedensbüro Graz

DSA Marlies Hartmann, Graz

Mediatorin und Sozialarbeiterin, Moderationen, Trainings und Vortragende in den Bereichen Kommunikation, Gemeinwesenarbeit und Konfliktmanagement

 

 
Foto: © wn-vielfalt.at (MA-7 Wiener Neustadt)

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger PR-Berater, Eventmanager, Moderator und Trainer im Non-Profit und Profit-Bereich, praxisorientierte Forschungsprojekte gemeinsam mit der Donau Universität Krems

Bei Bedarf werden weitere TrainerInnen eingesetzt.

Information und Anmeldung:

Mag. Christian Perl
+43 699 18113855
office@christian-perl.at

 

 


Konflikte im Wohnumfeld konstruktiv bearbeiten

als Tages- oder 2-tägiges Seminar mögllich

Kosten: nach Vereinbarung
Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at 

Mehr dazu:

Wie können wir Konflikte im Wohnbereich konstruktiv moderieren?

Die meisten Probleme im sozialen Wohnbau werden heute delegiert. Während Menschen früher oft in der Lage waren ihre Konflikte im direkten Kontakt selbständig zu lösen, wenden sie sich nun oft einfach an den Hausverwalter oder andere Dritte. Neue Bewohnergruppen und soziale Unterschiede bringen zusätzliches Konfliktpotential, das, wenn es nicht fachgerecht bearbeitet werden kann, zahlreiche Eskalationen hervorruft.

Demgegenüber sind der Wissensstand rund um das Thema "Konflikte in Nachbarschaften", der Umgang und die Erfahrungen damit äußerst divers. Im Workshop möchten wir die Grundprinzipien des Konfliktmanagements und praktische Methoden im Umgang mit Konflikten gemeinsam erproben.

Im Rahmen unseres Tages-Workshops werden folgende Themen bearbeitet:

Wesen des Konfliktes, Grundprinzipien und Methoden in der Konfliktarbeit:

  • Was ist ein Konflikt und was zeichnet ihn aus?Welchen Sinn hat ein Konflikt?
  • Welche Arten von Konflikten gibt es?
  • Warum eskalieren Konflikte und welche Stufen der Konflikteskalation gibt es?
  • Welche Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung gibt es?
  • Was ist bei Konflikten in Nachbarschaften besonders zu beachten?

Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Gemeinschaft sichtbar machen und als Ressource nutzen:
Skalierungen als Instrument der Konfliktarbeit 

Dialogische Prinzipien in der Konfliktbearbeitung nutzen:
Dialog statt Diskussion: Prinzipien und Instrumente, unterschiedliche Formen der Moderation nutzen

konstruktive Modelle der Konfliktbearbeitung von, für und in Kooperation mit Hausverwaltungen:
In diesem Teil geht es darum, unterschiedliche Modelle kennenzulernen, wie mit Konflikten in der Nachbarschaft konstruktiv umgegangen werden kann und wie vielfältig das Angebot zum Thema Konflikte in Nachbarschaften sein kann und darf.

TrainerInnen

 
Foto: © Friedensbüro Graz

DSA Marlies Hartmann, Graz  

Mediatorin und Sozialarbeiterin, Moderationen, Trainings und Vortragende in den Bereichen Kommunikation, Gemeinwesenarbeit und Konfliktmanagement

 
Foto: © Michael Janousek Ι Behindertenrat

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger PR-Berater, Eventmanager, Moderator und Trainer im Non-Profit und im Profit-Bereich, praxisorientierte Forschungsprojekte zu den Themen Sozialraum und Gemeinwesenarbeit gemeinsam mit der Donauuniversität Krems

 Bei Bedarf werden weitere TrainerInnen eingesetzt.

Information und Anmeldung:

Mag. Christian Perl
+43 699 18113855
office@christian-perl.at

 


Moderationen lebendig und wirkungsvoll gestalten

Methoden Workshop Moderation II
stattgefunden am 13./14. April 2018 in Wien

Kosten: EUR 320,— (+ 20% Ust.)
Frühbucher bis 16. März 2018: EUR 275,— (+ 20% Ust.)

Anfragen und Anmeldungen unter: office@christian-perl.at

Mehr dazu:

Wie können wir unsere Moderationen lebendig und wirkungsvoll gestalten?

Ob Gruppen effektiv arbeiten, Inhalte wirklich ankommen und Erkenntnisse Folgen haben, hängt neben der Vorbereitung vor allem auch von der Art und den Methoden der Moderation ab.

Erlebnisorientierte Methoden, Bewegung und Spiel unterstützen eine abwechslungsreiche und produktive Zusammenarbeit. Sie sorgen für eine konstruktive Atmosphäre in der Gruppe, ein gutes Zusammenspiel von Inhalten und Emotionalität und ermöglichen somit nachhaltige Kooperations- und Veränderungsprozesse.

In diesem Methoden-Workshop werden Sie vielfältige Möglichkeiten aus Spielpädagogik, Soziometrie und partizipative Moderationsmethoden kennenlernen, mit denen sie klassische Methoden - von Kartenabfrage bis Kleingruppenarbeit - ergänzen oder auch mal ersetzen können. Anhand konkreter Situationen aus Ihrer Praxis überprüfen und planen Sie den Einsatz dieser Methoden in Ihrem eigenen Arbeitsfeld.

Auf dem Spielplan dieses Methodenworkshops stehen Anregungen für

  • bewegtes Kennenlernen: damit aus vielen Einzelnen schnell eine Gruppe wird;
  •  leichte Einstiege ins Thema: damit der Anfang Lust macht auf mehr;
  • Arbeitsphasen mit Herausforderung: damit die Energie der Teilnehmenden optimal genutzt wird;
  • Energie und Entspannung zwischendurch: zum Muntermachen, Dampfablassen und Durchatmen;
  • Ergebnissicherung konkret: damit am Ende wirklich etwas anders wird.

Darüber hinaus geht es um die Rolle und den Stil der Moderation:

Wie stehe ich vor einer Gruppe? Welchen Einfluss hat das jeweilige Setting auf meine Moderation? Welcher Stil und welche Methoden passen zu mir? Und wie kann ICH als ModeratorIn am Besten dazu beitragen, dass die Gruppe mit Leichtigkeit und Konzentration all ihre Möglichkeiten ausschöpft?

Geeignet für Menschen, die Arbeitsgruppen, Teams, Netzwerke o.ä. leiten, sich nach mehr Lebendigkeit in Meetings sehnen oder die einfach ihr Methodenrepertoire erweitern wollen.

Leitung:


Foto: ©  Hajü Artus Ι Anita Hüseman, Hamburg

Anita Hüseman, Hamburg

Moderatorin und systemische Beraterin in Deutschland, Spiel- und Theaterpädagogin, Dipl. Sozialpädagogin. Seit 20 Jahren tätig in der Moderation von (großen) Gruppen, der Prozessbegleitung von Organisationen und Netzwerken und der Konzeptionierung und Durchführung von Unternehmenstheater


© wn-vielfalt.at (MA-7 Wiener Neustadt)

Christian Perl, Wien

Jurist, selbstständiger PR - Berater, Eventmanager und Trainer im Non-Profit-und Profit-Bereich, Veranstaltungsorganisation und partizipative Methoden der Moderation, praxisorientierte Forschungsprojekte gemeinsam mit der Donauuniversität Krems zu den Themen Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und Integration

www.christian-perl.at

 


Trainings und Seminare

Bei meiner Arbeit als Trainer ist mir ein hohes Maß an Praxisorientierung, professionelles Trainingsdesign sowie ein ausgewogener Einsatz unterschiedlicher Methoden wichtig. Gemeinsam mit herausragenden ExpertInnen aus dem In- und Ausland biete ich Seminare und Trainings für Einzelpersonen oder auch als Inhouse-Angebot für Firmen und Organisationen an.

Praxisbezug, ein professioneller Methodenmix, Follow-Up Workshops und individuelles Coaching ermöglichen einen nachhaltigen Transfer in den beruflichen Alltag.


Meine Trainingsschwerpunkte sind:

    • Moderationsseminare
  • Veranstaltungsmanagement im Sinne von Art of Hosting: „Die Kunst, qualitätsvolle und ergebnisorientierte Gespräche zu führen“
  • Kommunikationstrainings
  • Konflikte erfolgreich bearbeiten
  • Gemeinwesenarbeit im Wohnumfeld